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Himmelwärts / Up to the sky / Sabine Aichele-Elsner M.A./ 2009

Eröffnungsrede zu "Lichtend" / Sabine Aichele-Elsner M.A. / 2006

Lichtend / Sabine Aichele-Elsner MA / 2006

  Die Malerei von Adelheid Eichhorn ist nicht nur von Musik inspiriert,
sondern Musik selbst. Man hört die Känge, Läufe, Komposition, Schrilles,
Bewegtes, Laut und Leise. Die Titel sind lediglich Hinweise, welche
Musik Vorlage war. Ob Strawinsky, Jazz usw. es gelingt ihr Stimmung,
Geste und Charakter zu transportieren.

Die Rudolstädterin Adelheid Eichhorn studierte unter anderem bei
Prof. Werner Tübke in Leipzig und löste sich über Jahre von einem
präzisen akademischen Stil, um ihre freie von Jazzmusik beeinflusste
Malerei zu etablieren. Für den ungenauen Beobachter unverständlich,
bleiben die wilden Pinselstriche nicht nur emotionale Gesten,
sondern formen einen weiten Raum, in den man sich verlieren kann.

„Lichtend“ ist eine Reihe, die aus muskalisch inspirierten rhythmischen
Bildern entstand. Spuren von Bewegungsabläufen wurden festgehalten.
Die Bewegung bleibt in Weißnuancen spürbar. Als Akzente stehen weinge
Dunkelheiten, Schnittpunkte, Schnittformen. Überlagerungen von
Ereignissen, Gedanken, Empfindungen finden in immer rasanter Abfolge
statt, die Adelheid Eichhorn auf künstlerischer Ebene wiederspiegelt.


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