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Mutter Herzpumpe / Sabine Aichele-Elsner MA / 2006

  Meike Zopf ist 1972 in Berlin geboren, erhielt 2004 das Diplom für Freie Kunst
an der Fachhochschule Hannover und war 2004 und 2005 Meisterschülerin bei
Prof. Verena Vernunft und Christian Riebe. Christian Riebe galt, als er noch
Dozent im Bereich der Freien Kunst in Hannover war, als Geheimtipp. Das Führen
in andere Welten, das subtile Unterlagern, nichts löschen und verstörende
Elemente einsetzen, welche Unbehaglichkeit auslösen, sind Riebes Markenzeichen.
Ein weiterer wichtiger Einfluss auf die Malerei von Zopf ist die Internationale
Salzburger Sommerakademie, an der die Künstlerin von 2003 bis 2005 teil-
genommen hat. Sie erhielt in diesem Zusammenhang 2003 den 1. Preis der
Klasse Watts Quattara. Watts Quattara war Teilnehmer der 11. Dokumenta
in Kassel. Seine Bilder leben durch kräftige Symbole, die eine magische Aus-
strahlung haben. Als Hommage an Watts Quattara lehnte sich Zopf im Titel
„Die verrückten Meister“ an eine Serie von ihm an und setzt den Lehrer
gottähnlich ins Bild.

Mutter – Herzpumpe
Der Titel der Ausstellung leitet sich von dem gleichnamigen Bild „Mutter –
Herzpumpe“ von 2005 ab. Die Bedeutung von Mutter löst zunächst höchst
subjektive und intensive emotionale Assoziationen aus. Je nach Erfahrung
kann dies von Geborgenheit, Nähe und Wärme bis Vorwurf, Strenge und
Kälte gehen. Zusätzlich wird der Wandel des allgemeinen Mutter-Begriffes
innerhalb der letzten Jahrzehnte und der damit zusammenhängenden Rollen-
verteilung angedeutet. Mit dem Blick auf Europa fallen die differierenden
Vorstellungen der Mutter-Figur noch deutlicher auf. Von hier aus ist der Weg
zur Mutter-Erde, Mutter Gottes und Marienverehrung nicht weit. Der komplexen
vielschichtigen Mutter stellt Zopf die technische Herzpumpe gegenüber, die
sich im Zentrum des Bildes befindet. Einer Schulbuchabbildung ähnlich wird
das Herz in roter und blauer Farbe mit Vorhof, Aorta und Kammern auf einem
weißen Untergrund präsentiert. Die verbindende Arterie verschwindet kurzzeitig
unter einem Schwarz und führt zur Pumpe, die von einem Muttertypus aus den
50er Jahren gehalten wird. Ihre Halskette und Frisur verleihen ihr einen feinen
und eleganten Charakter. Doch ihre etwas geneigte Haltung und die zur Faust
zurückgezogene linke Hand zeichnen sie wiederum als unsichere Frau aus.
Trotz dieses zwiespältigen Charakters und Erscheinungsbildes bleibt festzu-
halten, dass sie die Pumpe hält, die zugleich auch wieder das Herz der ins Bild
schreitenden Figur mit blauem Kleid und schwarzen Handschuhen sein könnte.
Das Gesicht dieser Figur wird durch einen Engelskopf überdeckt und rutscht
damit unerkannt in den Hintergrund, obwohl sie nach vorne schreitet. Die
überdimensional großen Fäustlinge lösen wieder verschiedenste Assoziationen
hervor und zeigen Ausdruck und Wirkung allein durch ihr Dasein.

Der schwarze Mantel – ein typisches Motiv in Zopfs Malerei taucht erst beim
zweiten Blick auf. Die in der christlichen Ikonografie sonst meistens üblich
in rot mit blauem Umhang dargestellte Mutter Gottes wird von der Malerin
immer als schwarze Madonna gezeigt. Der Begriff „schwarze Madonna“ existiert
nur im Umgangssprachlichen und wird sehr häufig in Polen genutzt. In der
Kunstgeschichte macht speziell die Madonna unterschiedlichste Entwicklungen
durch. Die feierliche und strenge Majestät wird zum Beispiel im 14. Jahrhundert
mütterlicher und mit dem Kind spielend dargestellt. Das 15. Jahrhundert zeichnet
sich besonders durch die so genannten schönen Madonnen aus. In der Renaissance
treten die Madonnen wieder in feierlicher Monumentalität hervor. Danach wird
sie wieder auf irdische Schauplätze positioniert und in der 2. Hälfte des 16.
Jahrhunderts kommt der Gläubige nur im Himmel in die Nähe der Unantastbaren.
Bemerkenswert ist, dass seit dem 19. Jahrhundert das Madonnenbild nicht mehr
in dem Maße Thema war und der Typus auch nicht weiter entwickelt wurde. Meike
Zopf greift also ein traditionsreiches Thema auf, variiert damit und entwickelt
letztendlich die Metapher der „schwarzen Madonna“. Zopfs Madonna ist körperlos,
unheimlich und könnte auch eine Anspielung auf die Schutzmantelmadonna sein.
Grundsätzlich stellt Zopf durch das Einbinden von christlichen Symbolen die
Frage nach unserer heutigen Haltung zu Religion, Glaube und Spiritualität.

Über der ganzen Situation schwebt eine stilisierte grüne Dornenkrone, die
nochmals emblemähnlich aufgeklappt um das sitzende Mädchen auftaucht. Die
zum Heiligenschein gewordene Krone wird seiner Gefahr beraubt, ins Gegenteil
gekehrt, denn sie verleiht dem Ensemble Heiligkeit. Gebettet ist das Geschehen
in einem undefinierbaren Blumenrausch. Die Blüten und Äste im Vordergrund
könnten Baumkronen sein. Die Figuren stehen und sitzen im Nichts und ergeben
doch eine stabile Komposition. Figuren und Motive überlagern sich, ohne sich
zu erdrücken. Dadurch wird ihre Erzählweise neben den vielschichtigen Asso-
ziationen noch dichter. Bei der Auswahl der Motive interessiert die Künstlerin
einerseits die assoziative Wirkung der einzelnen symbolhaften Figuren und
Gegenstände, die durchaus aus dem alltäglichen Umgang entnommen wurden und
andererseits geht es hier um die Frage von Veränderung von Bedeutung, durch
neue Kombinationen. Was ist der Wert des einzelnen Motivs und wie verändert er
sich durch die jeweilige Komposition?

Eine Schlüsselfigur im Bild „Mutter – Herzpumpe“ ist meines Erachtens das
sitzende Mädchen, denn das ganze Geschehen in Mutter – Herzpumpe könnte sich
im Kopf dieses Mädchens abspielen: mit Herzklopfen durchdenkt sie vielleicht
gerade ihr erstes Weltbild. Außerdem laden die farbigen Gedankenblasen der
pumpenden Mutter immer wieder ein, zu überlegen, was darin stehen könnte.
Das Bild bleibt offen, rätselhaft und vor allem beim Betrachter selbst.

Realitätssprung, Lebendigkeit und Zeit
Ohne nun auf alle ausgestellten Bilder eingehen zu können, möchte ich auf das
Charakteristische in der Malerei von Meike Zopfherausstellen: Das sind Realitäts-
sprung,  Lebendigkeit und Zeit. Unter Realitätssprung verstehe ich die dialektische
Beziehung von Sichtbarem und Unsichtbarem. Zopfs Motive sind alle sichtbar und zu
erkennen, doch die Vielfalt ihrer Bedeutung und die Kombination im Raum-Idyll-Wirbel
stellen sie in eine unsichtbare Rätselhaftigkeit. Die Figuren können gedacht oder
real oder Symbol sein. Für Max Beckmann zum Beispiel ist es zentral, „die Magie
der Realität zu erfassen, diese Realität in Malerei zu übersetzen und dadurch das
Unsichtbare sichtbar machen.“[1] Diese Realität bildet für ihn das eigentliche
Mysterium des Daseins. Diese mysteriöse Unauflöslichkeit führt die junge Malerin
unnachahmlich vor. Den Ursprung der Unauflöslichkeit sehe ich nach Georg Lukácz[2]
in der Auflösung der Welt und der Auflösung des Menschen, die sich auf der
Grundlage des Fehlens von objektiver Einheitlichkeit im Menschen, steigern
und verstärken. Mangels der Objektivität werden es augenblickliche Erlebnis-
fetzen, die Möglichkeiten zeigen. Der Gedanke der Möglichkeiten, unabhängig
davon ob sie abstrakt oder konkret sind, setzt die Nichterklärbarkeit der
objektiven Wirklichkeit der Welt des Menschen voraus.

Die Lebendigkeit in Zopfs Arbeit entsteht durch die Stimmung der Farben, die
zumeist kreisförmig angelegte bewegte Komposition und der Auflösung des Raumes.
Ob eine angedeutete Landschaft, wie in „Idylle 3“ oder ein undefinierter Raum
es wirbeln immer Blüten über die Leinwand. Der idyllische Natur-Wirbel zeichnet
einen unbestimmten aber tiefen Raum aus. Weitere Unbestimmbare Elemente machen
sie letztendlich rätselhaft und unentschlüsselbar. Farbigkeit, Komposition und
Motive sind primär positiv, mit dichter Symbolik gefüllt und erwecken Neugier.
Diese Neugier wird durch die dialektische Spannung von Objektivität und Sub-
jektivität, einzelner Mensch und Gesellschaft, zugleich gestillt und weiter
angeregt Idylle wird gezeigt und gestört. Den Moment des Störens von idyllischer
Sehnsucht nach Glück hält Zopf brillant und fast unbemerkt fest. Das ersehnte
Paradies gibt es doch nicht. Es geht um die Erkenntnis des momentanen Daseins
mit seinen Be- und Empfindlichkeiten.

Der Aspekt von Zeit ist nicht nur auf Grund der ursprünglichsten Fragen wie:
woher kommst Du? zu erläutern, sondern das Momenthafte existiert neben dem
Erzählerischen. Ein Beispiel für das Momenthafte ist das Mädchen in „Idylle 3“.
Es scheint eine Blume zu pflücken oder etwas zu entdecken. Dieser Moment des
absoluten, fast nur Kindern vorbehaltenen Versunkenseins wird festgehalten.
Der Moment des kindlichen Entdeckens von Schönheit. Der Moment von Glück.

Durch die ständige Veränderung der Wertigkeit der Einzelmotive gibt es keine
Eindeutigkeit, sondern Momente des Erhaschens eines Gedankens, es sind Momente
des Verstehens, die sich sofort wieder auflösen, drehen, dem Betrachter entwinden.
Der Moment der Entschlüsselung wird nur kurz festgehalten um neue Fragen auf-
zuwerfen. Bei diesen Fragen geht es letztendlich auch immer darum: was ist der
Mensch?[3] Wobei Meike Zopf über die Frage nach dem Mensch hinausgeht, da sie
die Frage nach dem Kontext des Menschen von Familie, Gesellschaft und Religion
stellt. Ebenso wie Descartes in seinen Gottesbeweisen mit den Fragen beginnt,
was wir eigentlich mit Sicherheit behaupten können, wenn wir alles was wir sehen,
fühlen und schmecken der Eigentäuschung unterliegt, so greift Zopf Motive auf,
die wir zunächst beschreiben können und wenn wir sie in der Komposition deuten
möchten, auf eine Vielschichtigkeit stoßen, die uns die letzte Erklärung der
Bilder verschließt. Es gibt keine klare Aussage. Die Bilder sind Unauflöslich.
Diese Unauflöslichkeit kann metaphorisch gelesen werden. Rein subjektiv und
immer wieder neu.


Meike Zopf was born in Berliln in 1972. In 2004 she got her diploma on Free Art
on the Fachhochschule Hannover. In 2004 /05 she was master sutdent of Prof.
Verena Vernunft and christian Riebe, who, during his time as lecturer in the
field of free art in hannover, was thought to be a ssecet authority. it is
typical for Riebe to take spectators into her worlds, to underlay with subtlety,
not to blot anything and to fit in disturbing elements causing discomfort.
Another important influence on the painting of Meike Zopf was the International
Salzburg Academie she attended from 2003 to 2005 and where, in 2003, she was
awarded the first prize in the class of Watts Quattara. Watts Quattara exhibited
at the eleventh documenta in Kassel. His works live through powerful symbols
with a magical aura. Zopf payed homage to Watts Quattara when, in her title
"Die verrückten Meister" (The Mad Masters), she took up a series of his and
depicted him almost godlike.

Mother - Cardiac Pump
The title of the exhibition is derived from the painting with the same name,
"Mother - Cardiac Pump" of 2005. The Meaning of the word "Mother" first evokes
highly subjective and intense emotional associations. According to individual
experience those can range from the feelings of security, closemess, warmth,
all the way to the recollection of reproaches, severity and coldness. She
also alludes to the cahnge of the perception of the term of "Mother" in the
course of the last decades and the corresponding role expectations. In the
European context the differing concepts of the idea of mother stand out even
more clearly. From here it is only a short step to Mother Earth, the Mother
of God, and the adoration of Holy Mary. The complex multifacetted mother is
confronted with the technological cardiac pump, which is placed in the centre
of the picture. Similar to a picture in a schoolbook, the heart is presented
in red and blue colour with vestibule, aorta and ventricles against a white
background. Then connecting artery briefly disappears under a spot of black
and leads to a pump which is being held by a motherfigure out of the
fiftieth. Her necklace and hairstyle lend her a fine and elegant character.
But her somewhat bowed posture and her left hand which is drawn away in
a fist on the other hand design her as an insecure woman. In spite of her
contradictory nature and appearance we should note, that it is her who is
holding the cardiac pump, which might at the same time represnt the heart
of the person stepping into the picture in a blue dress and black gloves.
The face of this person is hidden by the head of an angel and therefore slips
into the background unrecognized, although it is walking towards the front.
The ovesized big mittens trigger various associations again and impress
and work by simply being there. The black cloak, a typical motif in Zopf's
painting only appears at a second glance. The painter aleays depicts
"The Mother of God", in Christian ikonography normally appearing in red with
a blue cloak, as a black Madonna. The term "Black Madonna" only exists
in colloquial language and is frequently used in Poland. During the history
of art it is especially the Madonna, who undergoes a number of highly
different metamorphosis. In the 14th century for example, the solemn and
austere majesty is shown more motherly and playing wiht her child. The 15th
century is characterized by the so-called beautiful Madonnas. In the
Renaissance the Madonnas appear once more in solemn monumentality. After
that they return to earth again, and in the second half of the 16th century
it is only in heaven that the faithful gets closer to the unapproachable.
It is remarkable that since the 19th century the picture of the Madonna has
no longe rbeen such a focus as before and that the image was not developed.
Meike Zopf so returns to a traditional theme varies it and finally develops
the mataphor of the "Black Madonna". Zopf's Madonna is disembodied,
frightening, but could also be an allusion to the Madonna in the protective
cloak. In principle, by including Christian symbols Zopf raises the question
of our present day attitude vis a vis religion, faith and spirituality.

Above the whole scene a stylized green crown of thorns is floating, which
again, opened like an emblem, appears around a sitting girl. The crown turned
a halo is no longer threatening, its meaning is reversed, because it lends
holiness to the whole situation. The situation is bedded into an undefinable
extasy of flowers. The blossoms and branches in the foreground might be the
crowns of trees. The persons are standing or sitting in empty space and yet
appear as a stable group. Persons and motifs overlap without crushing one
another. Thus, besides the multilayered assiciations, the manne of narration
becomes even denser. With regard to the choice of the motifs, the artist is
interested on the one hand in the assocative effects of the individual
symbolic figures and objects, definitely originatd from everyday contacts.
On the otehr hand the question is one of the change of meaning, caused by
new combinations. What are the qualities of the individual motif and how
does it change due to the respective composition?
In my opinion one of the key figures in the picture "Mother -Cardiac Pump"
is the sitting girl, as all the events in Mother-Cardiac Pump might take
place within this girl's head: Wiht her heart pounding she is pehaps just
reflecting her first conception of the world. In addition the colourful
balloons of thought of the pumping mother invite time and again to imagine
what might be written in them. The picture remains open and enigmatic,
particularly to the alert eye.

Jumping between realitis - liveliness - time
As I am not able to talk about all the exhibited pictures, I would like to stress
the characteristic features in Meike Zopf's painting.
These are: jumping between realities, liveliness, time.
With the expression jumping between realities I want to point to the
dialektical relation of the visible and the unvisisible. Zopf's motifs are all
visible and recognizable, but the variety of their meaning and the combination
in a whirling of space and idyll place them into an invisible mystery. The figures
might be either invented or real or symbolic. For Max Beckmann, for example, it is
a central matter of concern "to catch the magic of reality, to translate this
reality into painting thus making visible the invisible". To him this reality
is the true mystery of existence. It is this mysterious insolubility that the
young painter presents inimitably. In accordance with George Lukas I see the
origin of insolubility in the dissolution of world and man, which is increased
and intensified by the lack of objective unity in man. For lack of objectivity
in by momentous scraps of experience that possibilities are demonstrated. The
idea of the possibilities, whether abstract or concrete, takes for granted that
the objective reality of the world of man cannot be explained.
The liveliness in Zopf's work is caused by the atmosphere of the colours,
the mostly circular, turbulent composition and the dissolution of space.
Whether a landscape is suggested as in "Idylle 3" or an undefined space, there
are always blossoms whirling on the canvas. The idyllic whirling of nature
characterizes a vague but deep space. Other vague elements finally make it
enigmatic and undecodable. Colourfulness, composition and motifs are primarily
positive and deeply symbolic, and they make curious. This curiosity is at the
same time satisfied and stimulated by the dialectical tenion between objectivity
and subjectivity, individual and society. An idyllic place is shown and destroyed.
Zopf brilliantly and alomst imperceptibly catches the moment of the destruction
of an idyllic longing for happiness. The longed-for paradise does not exist yet.
It is all about the cognition of a momentary existence.
The aspect of time must not only be explained on the basis of the most
original questions like: where do you come from? The momentary also exists
besides the narrative. The girl in "Idylle 3" is an example for the momentariness.
It seems to pick a flower or to discover something. This moment of absolute
immersion, hardly ever seen but with children, is captured: the moment of the
discovery of beauty, the moment of happiness.
Nothing is definite, because of the constant change of the worth of the individual
motifs. There are only the moments when an idea is caught, moments of
comprehension, dissolving at once, turning round, escaping from the spectator.
The moment of deciphering is only caught briefly to bring up new questions.
All these questions finally always lead to the question: What is Man? Meike Zopf,
however, goes beyond the question about Man, because she asks about the context
of man, in family, society and religion.

Just as Descartes in his proofs of the existence of God starts with the questions,
what we can really maintain for sure, if what we see, feel, and taste is all
subject to selfdeception, Meike Zopf takes up motifs we can describe for the
moment, but trying to interpret them as part of the composition, we come upon a
multifacettedness which denies a final explanation. There is no clear statement.
The pictures are insoluble. This insolubility can be understood metaphorically.
Purely subjective and always new.





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